Ein B2B-Kun­den­por­tal ist eine spe­zi­el­le Art von Web­site, die für Geschäfts­kun­den (Busi­ness-to-Busi­ness oder B2B) ent­wi­ckelt wur­de. Es dient dazu, Geschäfts­kun­den einen ein­fa­chen und effi­zi­en­ten Zugang zu den Pro­duk­ten, Dienst­leis­tun­gen und Infor­ma­tio­nen eines Unter­neh­mens zu bieten.

Ein B2B-Kun­den­por­tal kann ver­schie­de­ne Funk­tio­nen haben, wie z.B. die Mög­lich­keit, Bestel­lun­gen auf­zu­ge­ben, Bestell­his­to­ri­en ein­zu­se­hen, Rech­nun­gen her­un­ter­zu­la­den, Kun­den­da­ten zu ver­wal­ten und Sup­port-Anfra­gen zu stel­len. Es kann auch Funk­tio­nen für die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Unter­neh­men und sei­nen Geschäfts­kun­den bie­ten, z.B. um Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen oder Mar­ke­ting­ma­te­ria­li­en auszutauschen.

Das Ziel eines B2B-Kun­den­por­tals ist es, die Bezie­hung zwi­schen dem Unter­neh­men und sei­nen Geschäfts­kun­den zu ver­bes­sern, indem es die­sen eine ein­fa­che­re und effek­ti­ve­re Mög­lich­keit bie­tet, mit dem Unter­neh­men zu inter­agie­ren. Es kann auch dazu bei­tra­gen, die Pro­zes­se für Bestel­lun­gen, Sup­port und ande­re Geschäfts­vor­gän­ge zu auto­ma­ti­sie­ren und zu ver­ein­fa­chen, was zu Ein­spa­run­gen bei Zeit und Kos­ten füh­ren kann.

Fakten zum Kundenportal

  • Die Bedeu­tung von Kun­den­por­ta­len wächst seit eini­gen Jah­ren ste­tig. Vie­le Unter­neh­men inves­tie­ren in Kun­den­por­ta­le, um ihren Kun­den Mehr­wer­te zu bie­ten und um sie stär­ker an das Unter­neh­men zu binden.
  • Die Kun­den erwar­ten heu­te einen beque­men, zeit­un­ab­hän­gi­gen  und mobi­len Zugang zu für sie rele­van­ten Infor­ma­tio­nen und Prozessen.
  • Unter­neh­men errei­chen eine Effi­zi­enz­stei­ge­rung durch die Auto­ma­ti­sie­rung von bis­her manu­el­len Pro­zes­sen und durch die Ver­mei­dung von Doppelarbeit.
  • Über das Kun­den­por­tal gesam­mel­te Daten kön­nen genutzt wer­den, um wert­vol­le Ein­bli­cke in das Kun­den­ver­hal­ten zu gewin­nen und das Ange­bot ent­spre­chend anzupassen.
  • Ein gutes Kun­den­por­tal erhöht die Kun­den­zu­frie­den­heit und ver­bes­sert damit die Geschäftsbeziehung.

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Die richtige Dimensionierung eines Kundenportals

Die rich­ti­ge Dimen­sio­nie­rung eines Kun­den­por­tals hängt von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab, wie der Anzahl der erwar­te­ten Benut­zer, der Art der bereit­ge­stell­ten Funk­tio­nen, der Daten­men­ge, die ver­ar­bei­tet wer­den soll, und den erfor­der­li­chen Sicher­heits­vor­keh­run­gen. Eine gründ­li­che Ana­ly­se der Anfor­de­run­gen und Bedürf­nis­se der Ziel­grup­pe sowie eine sorg­fäl­ti­ge Pla­nung kön­nen dazu bei­tra­gen, die opti­ma­le Dimen­sio­nie­rung des Kun­den­por­tals zu bestimmen.

Grund­sätzl­lich gilt: Ein Kun­den­por­tal muss nicht schon im ers­ten Schritt alle Funk­tio­nen ent­hal­ten, son­dern kann nach und nach um wei­te­re Funk­tio­nen ergänzt werden.

Die technischen Restriktionen

Bei der Erstel­lung eines Kun­den­por­tals kön­nen tech­ni­sche Restrik­tio­nen auf­tre­ten, die je nach den Anfor­de­run­gen des Pro­jekts vari­ie­ren kön­nen. Eini­ge mög­li­che tech­ni­sche Restrik­tio­nen kön­nen sein:

  • Inte­gra­ti­on mit vor­han­de­nen Sys­te­men: Es kann tech­ni­sche Her­aus­for­de­run­gen geben, um das Kun­den­por­tal naht­los an vor­han­de­ne Sys­te­me anzu­bin­den, z.B. ERP- oder CRM-System.
  • Die Soft­ware zur Erstel­lung des Por­tals soll­te des­halb über Pro­gram­mier­schnitt­stel­len ver­fü­gen um z.B. Fremd­sys­te­me über deren Api anzubinden.
  • Sicher­heits­an­for­de­run­gen: Kun­den­por­ta­le kön­nen sen­si­ble Daten ent­hal­ten, daher sind mög­li­cher­wei­se zusätz­li­che Sicher­heits­vor­keh­run­gen erfor­der­lich, um die Ver­trau­lich­keit, Inte­gri­tät und Ver­füg­bar­keit die­ser Daten zu gewährleisten.
  • Ska­lier­bar­keit: Es ist wich­tig, sicher­zu­stel­len, dass das Kun­den­por­tal in der Lage ist, mit einer wach­sen­den Anzahl von Benut­zern und einer stei­gen­den Daten­men­ge umzugehen.
  • Per­for­mance: Das Kun­den­por­tal soll­te schnell und reak­ti­ons­freu­dig sein, um eine posi­ti­ve Benut­zer­er­fah­rung zu gewährleisten.
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät: Das Kun­den­por­tal soll­te auf ver­schie­de­nen Gerä­ten und Brow­sern ver­wen­det wer­den kön­nen, was tech­ni­sche Ein­schrän­kun­gen mit sich brin­gen kann.

Die­se und ande­re tech­ni­sche Restrik­tio­nen müs­sen bei der Erstel­lung eines Kun­den­por­tals berück­sich­tigt werden.

Die Aspekte zu Verkauf versus Service

Ein Kun­den­por­tal kann für den Ver­kauf und den Ser­vice glei­cher­ma­ßen nütz­lich sein. Hier sind eini­ge Aspek­te, die bei der Erstel­lung eines Kun­den­por­tals für Ver­kauf und Ser­vice zu beach­ten sind:

  • Ein Kun­den­por­tal für Ver­kaufs­zwe­cke kann sich auf Mar­ke­ting, Ver­kaufs­för­de­rung, Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on und Bestell­ab­wick­lung kon­zen­trie­ren, wäh­rend ein Kun­den­por­tal für Ser­vice­zwe­cke sich auf die Kun­den­be­treu­ung, die Ver­wal­tung von Sup­port­an­fra­gen und die Bereit­stel­lung von tech­ni­schen Infor­ma­tio­nen und Res­sour­cen kon­zen­trie­ren kann.
  • Ein Kun­den­por­tal, das auf die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se und Inter­es­sen des Benut­zers zuge­schnit­ten ist, kann für bei­de Zwe­cke nütz­lich sein. Per­so­na­li­sier­te Emp­feh­lun­gen für Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen kön­nen bei­spiels­wei­se den Ver­kauf för­dern, wäh­rend per­so­na­li­sier­te Sup­port-Optio­nen die Kun­den­bin­dung stär­ken können.
  • Ein Kun­den­por­tal erfor­dert ein effek­ti­ves Daten­ma­nage­ment, um die rich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len und die Inter­ak­tio­nen der Benut­zer zu ver­fol­gen. Für den Ver­kauf kön­nen Ver­kaufs­da­ten, Kun­den­pro­fi­le und Trans­ak­ti­ons­his­to­ri­en nütz­lich sein, wäh­rend für den Ser­vice Sup­port­an­fra­gen, Repa­ra­tur­his­to­ri­en und Kun­den­zu­frie­den­heits­da­ten rele­vant sein können.
  • Ein Kun­den­por­tal soll­te naht­los in die vor­han­de­nen Ver­kaufs- und Ser­vice-Tools und ‑Sys­te­me inte­griert wer­den, um eine rei­bungs­lo­se Inter­ak­ti­on zwi­schen den ver­schie­de­nen Kanä­len und Abtei­lun­gen zu ermöglichen.

Ins­ge­samt ist es wich­tig, ein Kun­den­por­tal zu erstel­len, das den spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­sen sowohl des Ver­kaufs als auch des Ser­vice gerecht wird, um eine opti­ma­le Kun­de­n­er­fah­rung zu gewährleisten.

Der Unterschied zwischen B2C Portal und B2B Portal

Es gibt einen Unter­schied zwi­schen B2C (Busi­ness-to-Con­su­mer) Por­ta­len und B2B (Busi­ness-to-Busi­ness) Portalen.

B2C-Por­ta­le rich­ten sich an End­ver­brau­cher, wäh­rend B2B-Por­ta­le für Unter­neh­men und Geschäfts­kun­den gedacht sind. Hier sind eini­ge Unterschiede:

  • Ziel­grup­pe: B2C-Por­ta­le sind für eine brei­te­re Ziel­grup­pe aus­ge­legt, wäh­rend B2B-Por­ta­le sich an eine spe­zi­fi­sche Ziel­grup­pe von Unter­neh­men und Geschäfts­kun­den richten.
  • Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen: Die Art der Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen, die auf B2C-Por­ta­len ver­kauft wer­den, unter­schei­det sich nor­ma­ler­wei­se von den­je­ni­gen, die auf B2B-Por­ta­len ver­kauft wer­den. B2C-Por­ta­le bie­ten in der Regel Ein­zel­han­dels­pro­duk­te an, wäh­rend B2B-Por­ta­le Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, die spe­zi­ell auf Unter­neh­men und Geschäfts­kun­den aus­ge­rich­tet sind.
  • Ver­kaufs­zy­klen: Der Ver­kaufs­zy­klus ist nor­ma­ler­wei­se län­ger und kom­ple­xer bei B2B-Ver­käu­fen im Ver­gleich zu B2C-Ver­käu­fen, die nor­ma­ler­wei­se schnel­ler und impul­si­ver sind.
  • Preis­ge­stal­tung: B2B-Preis­ge­stal­tung basiert nor­ma­ler­wei­se auf Ver­trä­gen und Preis­ver­hand­lun­gen, wäh­rend B2C-Preis­ge­stal­tung nor­ma­ler­wei­se fest und nicht ver­han­del­bar ist.
  • Inhal­te: Die Art der Inhal­te, die auf B2C- und B2B-Por­ta­len prä­sen­tiert wer­den, unter­schei­det sich nor­ma­ler­wei­se. B2C-Por­ta­le haben nor­ma­ler­wei­se eine grö­ße­re Anzahl von Pro­dukt­be­wer­tun­gen und Pro­dukt­ver­glei­chen, wäh­rend B2B-Por­ta­le nor­ma­ler­wei­se tech­ni­sche Infor­ma­tio­nen, Spe­zi­fi­ka­tio­nen und Bewer­tun­gen von Unter­neh­men präsentieren.

Ins­ge­samt gibt es signi­fi­kan­te Unter­schie­de zwi­schen B2C-Por­ta­len und B2B-Por­ta­len, die bei der Ent­wick­lung eines Por­tals für eine die­ser Ziel­grup­pen berück­sich­tigt wer­den müssen.

Die Erwartungen des Kunden

Die Erwar­tun­gen von Kun­den an ein Kun­den­por­tal kön­nen je nach Bran­che und Ziel­grup­pe vari­ie­ren. Im All­ge­mei­nen erwar­ten Kun­den jedoch ein Kun­den­por­tal, das benut­zer­freund­lich, infor­ma­tiv und effi­zi­ent ist. Hier sind eini­ge Erwar­tun­gen an ein Kundenportal:

  • Ein­fa­che Navi­ga­ti­on: Kun­den erwar­ten eine ein­fa­che und intui­ti­ve Navi­ga­ti­on inner­halb des Kun­den­por­tals, damit sie schnell fin­den, wonach sie suchen.
  • Per­so­na­li­sier­te Erfah­rung: Kun­den erwar­ten ein per­so­na­li­sier­tes Erleb­nis, das auf ihre Bedürf­nis­se, Inter­es­sen und Kauf­his­to­rie abge­stimmt ist.
  • Umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen: Kun­den erwar­ten umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zu Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen, ein­schließ­lich tech­ni­scher Details, Kun­den­be­wer­tun­gen, Anlei­tun­gen und FAQs.
  • Ein­fa­che Bestell­ab­wick­lung: Kun­den erwar­ten eine ein­fa­che Bestell­ab­wick­lung mit kla­ren Infor­ma­tio­nen zum Preis, zur Ver­füg­bar­keit und zu den Lieferbedingungen.
  • Effek­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on: Kun­den erwar­ten effek­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le, um Fra­gen zu stel­len, Sup­port-Anfra­gen zu stel­len und Feed­back zu geben.
  • Sicher­heit: Kun­den erwar­ten ein siche­res Kun­den­por­tal, das ihre Daten und Trans­ak­tio­nen schützt.
  • Mobi­le Kom­pa­ti­bi­li­tät: Kun­den erwar­ten heut­zu­ta­ge auch, dass ein Kun­den­por­tal auf mobi­len Gerä­ten gut funk­tio­niert, da immer mehr Kun­den mobil ein­kau­fen und auf Online-Diens­te zugreifen.

Ein Kun­den­por­tal, das die­se Erwar­tun­gen erfüllt, kann dazu bei­tra­gen, das Kun­den­er­leb­nis zu ver­bes­sern, die Kun­den­bin­dung zu stär­ken und das Ver­trau­en in das Unter­neh­men zu erhöhen.

Der Nutzen für den Kunden

Kun­den erwar­ten von einem Kun­den­por­tal vie­le ver­schie­de­ne Vor­tei­le und Nut­zen. Hier sind eini­ge der wich­tigs­ten Nut­zen, die Kun­den von einem Kun­den­por­tal erwarten:

  • 24/7‑Zugriff: Kun­den erwar­ten, dass sie jeder­zeit auf das Kun­den­por­tal zugrei­fen kön­nen, um Infor­ma­tio­nen abzu­ru­fen, Bestel­lun­gen auf­zu­ge­ben oder Sup­port-Anfra­gen zu stellen.
  • Zeit­er­spar­nis: Kun­den erwar­ten, dass ein Kun­den­por­tal ihnen Zeit spart, indem sie schnell und ein­fach Infor­ma­tio­nen fin­den, Bestel­lun­gen auf­ge­ben oder Anfra­gen stel­len können.
  • Bes­se­re Selbst­be­die­nungs­mög­lich­kei­ten: Kun­den erwar­ten, dass sie mehr Kon­trol­le und Fle­xi­bi­li­tät haben, indem sie bestimm­te Auf­ga­ben und Pro­zes­se selbst­stän­dig und unab­hän­gig erle­di­gen können.
  • Per­so­na­li­sier­te Erfah­rung: Kun­den erwar­ten, dass ein Kun­den­por­tal auf ihre indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se, Inter­es­sen und Kauf­his­to­ri­en zuge­schnit­ten ist, um eine per­so­na­li­sier­te und rele­van­te Erfah­rung zu bieten.
  • Ver­bes­ser­te Trans­pa­renz: Kun­den erwar­ten, dass ein Kun­den­por­tal ihnen mehr Trans­pa­renz bie­tet, indem sie Ein­blick in ihre Bestel­lun­gen, Lie­fe­run­gen und Zah­lun­gen erhal­ten und den Sta­tus ihrer Sup­port-Anfra­gen ver­fol­gen können.
  • Schnel­le­re Reak­ti­ons­zei­ten: Kun­den erwar­ten, dass sie schnel­le­re und effi­zi­en­te­re Reak­ti­ons­zei­ten von Unter­neh­men erhal­ten, indem sie Sup­port-Anfra­gen über das Kun­den­por­tal stel­len können.
  • Kos­ten­ein­spa­run­gen: Kun­den erwar­ten, dass sie durch die Nut­zung eines Kun­den­por­tals Kos­ten­ein­spa­run­gen erzie­len, indem sie Zeit spa­ren, effi­zi­en­te­re Pro­zes­se nut­zen und mög­li­cher­wei­se güns­ti­ge­re Prei­se erhalten.

Wenn ein Kun­den­por­tal die­se Vor­tei­le und Nut­zen bie­tet, kann dies dazu bei­tra­gen, das Kun­den­er­leb­nis zu ver­bes­sern, die Kun­den­bin­dung zu stär­ken und das Ver­trau­en in das Unter­neh­men zu erhöhen..

Der Vorteil für das Unternehmen

Ein Unter­neh­men, das ein Kun­den­por­tal anbie­tet, kann vie­le ver­schie­de­ne Vor­tei­le und Nut­zen dar­aus zie­hen. Hier sind eini­ge der wich­tigs­ten Vorteile:

  • Ver­bes­ser­te Kun­den­zu­frie­den­heit: Durch die Bereit­stel­lung eines ein­fa­chen, benut­zer­freund­li­chen und effek­ti­ven Kun­den­por­tals kann ein Unter­neh­men das Kun­den­er­leb­nis ver­bes­sern und die Kun­den­zu­frie­den­heit steigern.
  • Stär­ke­re Kun­den­bin­dung: Durch die Per­so­na­li­sie­rung der Kun­de­n­er­fah­rung und die Bereit­stel­lung von Self-Ser­vice-Optio­nen kön­nen Unter­neh­men die Bin­dung und Loya­li­tät der Kun­den stärken.
  • Effi­zi­en­te­re Pro­zes­se: Ein gut kon­zi­pier­tes Kun­den­por­tal kann dazu bei­tra­gen, inter­ne Pro­zes­se und Work­flows effi­zi­en­ter zu gestal­ten, indem es den Kun­den ermög­licht, bestimm­te Auf­ga­ben selbst­stän­dig zu erle­di­gen und Anfra­gen auto­ma­tisch zu erfassen.
  • Kos­ten­re­du­zie­rung: Durch die Opti­mie­rung von Pro­zes­sen, die Redu­zie­rung von manu­el­len Auf­ga­ben und die Mög­lich­keit, eini­ge Auf­ga­ben und Pro­zes­se durch Self-Ser­vice-Optio­nen zu auto­ma­ti­sie­ren, kön­nen Unter­neh­men die Kos­ten senken.
  • Bes­se­re Daten­ana­ly­se: Durch die Samm­lung von Kun­den­feed­back und ‑daten über das Kun­den­por­tal kön­nen Unter­neh­men wert­vol­le Infor­ma­tio­nen sam­meln und ana­ly­sie­ren, um ihre Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen und Pro­zes­se zu verbessern.
  • Mehr Upsel­ling- und Cross-Sel­ling-Mög­lich­kei­ten: Durch die Per­so­na­li­sie­rung der Kun­de­n­er­fah­rung und die Bereit­stel­lung rele­van­ter Pro­dukt- und Ser­vice­in­for­ma­tio­nen kann ein Unter­neh­men die Mög­lich­keit haben, mehr Upsel­ling- und Cross-Sel­ling-Mög­lich­kei­ten zu generieren.
  • Ver­bes­ser­tes Bran­ding: Ein gut kon­zi­pier­tes Kun­den­por­tal kann dazu bei­tra­gen, das Mar­ken­image und die Mar­ken­be­kannt­heit zu stär­ken, indem es dem Unter­neh­men die Mög­lich­keit bie­tet, sei­ne Mar­ke zu prä­sen­tie­ren und das Kun­den­er­leb­nis zu verbessern.

Ein gut funk­tio­nie­ren­des Kun­den­por­tal kann daher dazu bei­tra­gen, das Geschäfts­wachs­tum und den Erfolg zu för­dern und Unter­neh­men in der heu­ti­gen digi­ta­len Welt wett­be­werbs­fä­hi­ger zu machen.

Die Anwendungen eines erfolgreichen Kundenportals

Ein erfolg­rei­ches Kun­den­por­tal kann ver­schie­de­ne Anwen­dun­gen und Funk­tio­nen ent­hal­ten, die auf die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se und Erwar­tun­gen der Kun­den und des Unter­neh­mens zuge­schnit­ten sind. Hier sind eini­ge Bei­spie­le für Anwen­dun­gen, die ein erfolg­rei­ches Kun­den­por­tal ent­hal­ten kann:

  • Kon­to­ver­wal­tung: Kun­den kön­nen ihre Kon­to­in­for­ma­tio­nen aktua­li­sie­ren, Kon­to­stän­de ein­se­hen und Trans­ak­ti­ons­his­to­ri­en anzeigen.
  • Bestell­ver­wal­tung: Kun­den kön­nen Bestel­lun­gen auf­ge­ben, den Bestell­sta­tus ver­fol­gen, Bestell­his­to­ri­en anzei­gen und Rech­nun­gen herunterladen.
  • Self-Ser­vice-Funk­tio­nen: Kun­den kön­nen bestimm­te Auf­ga­ben und Pro­zes­se selbst­stän­dig erle­di­gen, wie z.B. die Ände­rung von Pass­wör­tern, die Anmel­dung zu News­let­tern oder die Ver­wal­tung von Ver­sand- und Lieferoptionen.
  • Pro­dukt- und Ser­vice­in­for­ma­tio­nen: Kun­den kön­nen detail­lier­te Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen ein­se­hen, Pro­dukt­be­wer­tun­gen und ‑bewer­tun­gen anzei­gen und Hil­fe bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Pro­dukts erhalten.
  • Sup­port-Funk­tio­nen: Kun­den kön­nen Sup­port-Anfra­gen stel­len, den Sta­tus ihrer Anfra­gen ver­fol­gen, Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen fin­den und Lösun­gen für tech­ni­sche Pro­ble­me erhalten.
  • Per­so­na­li­sie­rung: Das Kun­den­por­tal kann auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se und Vor­lie­ben der Kun­den zuge­schnit­ten sein, indem es per­so­na­li­sier­te Ange­bo­te, Emp­feh­lun­gen und Wer­be­ak­tio­nen anbietet.
  • Inter­ak­ti­on mit ande­ren Kun­den: Das Kun­den­por­tal kann Foren, Chat­rooms oder ande­re Inter­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten bie­ten, die Kun­den die Mög­lich­keit geben, sich mit ande­ren Kun­den aus­zu­tau­schen und Feed­back zu teilen.
  • Inte­gra­ti­on mit ande­ren Sys­te­men: Das Kun­den­por­tal kann mit ande­ren Sys­te­men und Anwen­dun­gen inte­griert wer­den, wie z.B. ERP- und CRM-Sys­te­men, Bestell­ver­wal­tungs­sys­te­men oder Zah­lungs­gate­ways, um eine naht­lo­se Inte­gra­ti­on von Daten und Pro­zes­sen zu ermöglichen.

Ein erfolg­rei­ches Kun­den­por­tal soll­te die Bedürf­nis­se und Erwar­tun­gen der Kun­den erfül­len und gleich­zei­tig den Geschäfts­an­for­de­run­gen des Unter­neh­mens entsprechen.

B2B-Kundenportal erstellen

Benutzerfreundlichkeit

Eine ein­fa­che und intui­ti­ve Navi­ga­ti­on ist ent­schei­dend für ein ange­neh­mes Benut­zer­er­leb­nis. Eine opti­mier­te Dar­stel­lung auf mobi­len Gerä­ten kann die Nutz­bar­keit des Por­tals für Kun­den ver­bes­sern. Nut­zen Sie die Bereit­schaft Ihrer Kun­den, die Benut­zer­freund­lich­keit zu tes­ten. Die Test­per­so­nen soll­ten unter­schied­li­che Vor­kennt­nis­se besitzen.

Relevanz der Inhalte

Das Por­tal soll­te für den Kun­den rele­van­te Infor­ma­tio­nen und Funk­tio­na­li­tä­ten bereit­stel­len. Fra­gen Sie Ihre Kun­den, was sie sich wün­schen und was Ihnen Nut­zen bringt. Eine wich­ti­ge Anlauf­sta­ti­on für Infor­ma­tio­nen kann Ihr Kun­den­ser­vice sein.

Verfügbarkeit

Das Por­tal soll­te rund um die Uhr ver­füg­bar sein, um den Bedürf­nis­sen der Kun­den gerecht zu wer­den. Eine Chat-Funk­ti­on oder FAQ kann oft Fra­gen des Kun­den schon vor­ab beant­wor­ten. Infor­mie­ren Sie die Besu­cher des Kun­den­por­tals gut sicht­bar, wann und wie per­sön­li­cher Kon­takt mög­lich ist.

Sicherheit

Die Daten und Trans­ak­tio­nen auf dem Por­tal müs­sen sicher und geschützt sein, um das Ver­trau­en der Kun­den zu gewin­nen. Zei­gen Sie dies im Por­tal Ihren Kunden.

Personalisierung

Optio­nen für eine per­so­na­li­sier­te Ansicht und Inter­ak­ti­on kön­nen das Benut­zer­er­leb­nis ver­bes­sern. So kann ein Kun­de z.B. nur die von ihm gekauf­ten Pro­duk­te ein­se­hen und Infor­ma­tio­nen dazu erhalten.

Technische Leistungsfähigkeit

Das Por­tal muss schnell und sta­bil sein, um ein rei­bungs­lo­ses Benut­zer­er­leb­nis zu gewähr­leis­ten. Prü­fen Sie regel­mä­ßig Log-Files auf Pro­ble­me im Por­tal und tes­ten Sie die Zugriffs­ge­schwin­dig­keit unter Berück­sich­ti­gung der unter­schied­li­chen Kundenstandorte.

Wahl der Software

Wäh­len Sie für die Erstel­lung Ihres Kun­den­por­tals eine Soft­ware­lö­sung, mit der Sie Ihre Pro­zes­se und Infor­ma­tio­nen fle­xi­bel abbil­den kön­nen, z.B. eine Low-Code Platt­form wie Intre­xx. Zudem muss die Soft­ware die Anbin­dung an Dritt­sys­te­me wie ERP oder CRM ermög­li­chen, z.B. über Zugriff auf Daten­ban­ken oder die Api der Systeme.

Kundenfeedback

Ein Feed­back-Mecha­nis­mus kann dazu bei­tra­gen, das Por­tal stän­dig zu ver­bes­sern und den Bedürf­nis­sen der Kun­den gerecht zu wer­den. Defi­nie­ren Sie Por­tal­ver­ant­wort­li­che, wel­che die­ses Feed­back sam­meln und beurteilen.

Ein Kun­den­por­tal ist kei­ne klas­si­sche Unter­neh­mens­web­site, son­dern das Tor für Ihre Kun­den zu Ihrem Unter­neh­men. Man­che Anfor­de­run­gen an eine Web­site, wie eine ein­fa­che und intui­ti­ve Benut­zer­ober­flä­che, die es den Benut­zern ermög­licht, ein­fach und effi­zi­ent auf die gewünsch­ten Infor­ma­tio­nen zuzu­grei­fen, gel­ten auch für das Kun­den­por­tal. Gera­de aber beim Design ist zu beach­ten, dass ein Kun­den­por­tal oft auch ein Arbeits­mit­tel dar­stellt und des­halb auf über­bor­den­des Lay­out ver­zich­tet wer­den sollte. 

Zusätz­lich gibt es aber wei­te­re Anfor­de­run­gen wie die Zugriffs­kon­trol­le über ein fle­xi­bles Berech­ti­gungs­sys­tem oder die Anbin­dung an Dritt­sys­te­me wie ERP, CRM und DMS. Eine gute tech­ni­sche Unter­stüt­zung, um sicher­zu­stel­len, dass das Kun­den­por­tal stets aktua­li­siert und gewar­tet wird und Pro­ble­me schnell beho­ben wer­den kön­nen ist eine Vor­aus­set­zung für den Erfolg des Kundenportals.

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